Flüssige Mittel und Nettofinanzverschuldung

Nettofinanzverschuldung1

 

 

31.12.2016

 

31.03.2017

30.06.2017

 

Veränderung zum 31.03.

 

 

in Mio €

 

in Mio €

in Mio €

 

in %

1

zur Definition siehe Geschäftsbericht 2016, Kapitel „Alternative Leistungskennzahlen des Bayer-Konzerns“

2

nach IFRS Fremdkapital

3

Darin enthalten sind: Marktwerte aus der Zins- und Währungssicherung bilanzieller Risiken

4

Darin enthalten sind kurzfristige Ausleihungen und Forderungen gegenüber Banken und anderen Unternehmen mit einer Laufzeit > 3 Monate und ≤ 12 Monate sowie zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte, die beim erstmaligen Ansatz als kurzfristig ausgewiesen werden.

Anleihen / Schuldscheindarlehen

 

15.991

 

15.421

15.871

 

2,9

davon Hybridanleihen2

 

4.529

 

4.530

4.531

 

.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

 

1.837

 

1.846

1.756

 

−4,9

Leasingverbindlichkeiten

 

436

 

435

412

 

−5,3

Verbindlichkeiten aus derivativen Finanzinstrumenten3

 

587

 

534

369

 

−30,9

Sonstige Finanzverbindlichkeiten

 

730

 

751

797

 

6,1

Forderungen aus derivativen Finanzinstrumenten3

 

−313

 

−235

−299

 

27,2

Finanzverschuldung

 

19.268

 

18.752

18.906

 

0,8

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

 

−1.899

 

−2.224

−2.773

 

24,7

Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte4

 

−5.591

 

−6.128

−6.691

 

9,2

Nettofinanzverschuldung

 

11.778

 

10.400

9.442

 

−9,2

  • Die Nettofinanzverschuldung des Bayer-Konzerns verringerte sich im Vergleich zum 31. März 2017 um 1,0 Mrd. €. Mittelzuflüsse aus der operativen Geschäftstätigkeit und positive Währungseffekte haben die Auszahlungen für die Dividendenausschüttung kompensiert. Aus der Veräußerung von Covestro-Aktien vereinnahmte der Konzern ca. 1,0 Mrd. €.
  • In der Finanzverschuldung sind drei nachrangige Hybridanleihen mit insgesamt 4,5 Mrd. € enthalten, die von Moody’s und von S & P Global Ratings zu 50 % als Eigenkapital bewertet werden. Verglichen mit vorrangigem Fremdkapital werden die ratingspezifischen Verschuldungskennziffern des Konzerns daher mit den Hybridanleihen entlastet.
  • Die Bayer Holding Ltd., Japan, tilgte planmäßig im April und Juni 2017 zwei unter dem Debt Issuance Program begebene Anleihen im Nominalvolumen von 30 Mrd. JPY bzw. 10 Mrd. JPY. Darüber hinaus wurden im Mai 2017 zwei Anleihen von jeweils 10 Mrd. JPY begeben.
  • Die Bayer AG hat im Juni 2017 Schuldverschreibungen im Nominalvolumen von 1,0 Mrd. € mit Fälligkeit im Jahr 2020 ausgegeben. Diese können in Geld, Covestro-Aktien oder einer Kombination aus beidem zurückgezahlt werden. Die jährliche Verzinsung beträgt 0,05 %.
  • Die sonstigen Finanzverbindlichkeiten zum 30. Juni 2017 enthielten 657 Mio. €, die auf die im November 2016 begebene Pflichtwandelanleihe entfielen.
  • Unser langfristiges Emittentenrating bewerten S & P Global Ratings mit „A–“ und Moody’s mit „A3“. Die kurzfristigen Bewertungen liegen bei „A–2“ (S & P Global Ratings) bzw. „P–2“ (Moody’s). Diese Investment-Grade-Ratings dokumentieren eine gute Bonität. Im Zusammenhang mit der vereinbarten Akquisition von Monsanto überprüfen derzeit beide Ratingagenturen eine potenzielle Herabstufung der langfristigen Emittentenratings. Moody’s überprüft zudem auch deren kurzfristige Bewertung von „P–2“.