Crop Science

Kennzahlen Crop Science

 

 

Q2 2016

Q2 2017

 

Veränderung

 

H1 2016

H1 2017

 

Veränderung

 

 

in Mio €

in Mio €

 

nominal in %

wpb.
in %

 

in Mio €

in Mio €

 

nominal in %

wpb.
in %

Vorjahreswerte angepasst; wpb. = währungs- und portfoliobereinigt; wb. = währungsbereinigt

1

zur Definition siehe Geschäftsbericht 2016, Kapitel „Alternative Leistungskennzahlen des Bayer-Konzerns“

Umsatzerlöse

 

2.518

2.163

 

−14,1

−15,8

 

5.454

5.283

 

−3,1

−5,4

Umsatzveränderungen1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Menge

 

−1,0 %

−13,7 %

 

 

 

 

−0,8 %

−4,3 %

 

 

 

Preis

 

1,4 %

−2,1 %

 

 

 

 

1,6 %

−1,1 %

 

 

 

Währung

 

−5,2 %

1,7 %

 

 

 

 

−4,3 %

2,3 %

 

 

 

Portfolio

 

0,3 %

0,0 %

 

 

 

 

0,2 %

0,0 %

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio €

in Mio €

 

nominal in %

wb.
in %

 

in Mio €

in Mio €

 

nominal in %

wb.
in %

Umsatzerlöse nach Regionen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Europa / Nahost / Afrika

 

897

908

 

1,2

−0,2

 

2.317

2.370

 

2,3

1,4

Nordamerika

 

812

865

 

6,5

5,0

 

1.721

1.907

 

10,8

7,1

Asien / Pazifik

 

455

459

 

0,9

−2,0

 

797

825

 

3,5

0,3

Lateinamerika

 

354

−69

 

.

.

 

619

181

 

−70,8

−73,5

EBITDA1

 

633

233

 

−63,2

 

 

1.719

1.324

 

−23,0

 

Sondereinflüsse1

 

−30

−84

 

 

 

 

−33

−108

 

 

 

EBITDA vor Sondereinflüssen1

 

663

317

 

−52,2

 

 

1.752

1.432

 

−18,3

 

EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen1

 

26,3 %

14,7 %

 

 

 

 

32,1 %

27,1 %

 

 

 

EBIT1

 

512

117

 

−77,1

 

 

1.467

1.087

 

−25,9

 

Sondereinflüsse1

 

−30

−95

 

 

 

 

−33

−132

 

 

 

EBIT vor Sondereinflüssen1

 

542

212

 

−60,9

 

 

1.500

1.219

 

−18,7

 

Zufluss aus operativer Geschäftstätigkeit

 

1.088

1.170

 

7,5

 

 

422

491

 

16,4

 

2. Quartal 2017

Umsatzerlöse

Im 2. Quartal 2017 erzielte Crop Science einen Umsatz von 2.163 Mio. € (wpb. −15,8 %). Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf eine deutliche Erhöhung der Rückstellungen für Produktrückgaben von Pflanzenschutzmitteln in Brasilien zurückzuführen. Nach Abschluss der Erntesaison zeigten sich im dortigen Markt hohe Warenbestände, die Maßnahmen zur Normalisierung der Situation vor Anfang der neuen Saison erfordern. Ohne die Berücksichtigung des Umsatzrückgangs von 428 Mio. € in Brasilien lag das Geschäft von Crop Science wb. leicht über dem Vorjahresniveau. Environmental Science entwickelte sich positiv, auch aufgrund von Produktlieferungen an den Erwerber unseres Konsumentengeschäfts.

Umsatzerlöse nach Geschäftsfeldern

 

 

Q2 2016

Q2 2017

 

Veränderung

 

H1 2016

H1 2017

 

Veränderung

 

 

in Mio €

in Mio €

 

nominal in %

wpb.
in %

 

in Mio €

in Mio €

 

nominal in %

wpb.
in %

wpb. = währungs- und portfoliobereinigt;

zur Definition siehe Geschäftsbericht 2016, Kapitel „Alternative Leistungskennzahlen des Bayer-Konzerns“

Crop Protection / Seeds

 

2.363

1.971

 

−16,6

−18,2

 

5.182

4.944

 

−4,6

−6,8

Crop Protection

 

2.055

1.637

 

−20,3

−21,6

 

4.237

3.888

 

−8,2

−9,8

Herbicides

 

769

742

 

−3,5

−6,0

 

1.614

1.654

 

2,5

0,2

Fungicides

 

840

502

 

−40,2

−40,2

 

1.667

1.289

 

−22,7

−23,3

Insecticides

 

302

256

 

−15,2

−16,9

 

586

557

 

−4,9

−6,7

SeedGrowth

 

144

137

 

−4,9

−6,3

 

370

388

 

4,9

1,9

Seeds

 

308

334

 

8,4

4,6

 

945

1.056

 

11,7

6,8

Environmental Science

 

155

192

 

23,9

20,6

 

272

339

 

24,6

21,0

Umsatzerlöse nach Regionen

  • In Europa / Nahost / Afrika blieb der Umsatz mit 908 Mio. € (wb. −0,2 %) auf Vorjahresniveau. Sehr positiv entwickelte sich das Insektizidgeschäft aufgrund von erhöhtem Schädlingsbefall. Dem gegenüber standen deutliche Rückgänge bei Fungiziden aufgrund von geringerem Befall durch die Trockenheit in Westeuropa sowie verstärktem Wettbewerbsdruck. Das Saatgutgeschäft verlief positiv.
  • In Nordamerika steigerten wir den Umsatz wb. um 5,0 % auf 865 Mio. €. Ein starkes Wachstum verzeichneten wir bei SeedGrowth insbesondere mit Produkten für die Behandlung von Sojasaatgut in den USA und von Getreidesaatgut in Kanada. Zuwächse erzielten wir auch im Saatgutgeschäft aufgrund von vergrößerten Anbauflächen für Raps in Kanada sowie mit Fungiziden. Diese wurden teilweise kompensiert durch einen deutlichen Rückgang bei Insektiziden in den USA.
  • In der Region Asien / Pazifik reduzierte sich der Umsatz wb. um 2,0 % auf 459 Mio. €. Das Insektizidgeschäft ging merklich zurück. Grund hierfür waren Umsatzrückgänge in China sowie eine zurückhaltende Nachfrage in Indien. Bei Fungiziden und Herbiziden hingegen konnte das Geschäft ausgeweitet werden.
  • In der Region Lateinamerika betrug der Umsatz –69 Mio. €. Die negative Entwicklung ist insbesondere auf eine deutliche Erhöhung der Rückstellungen vor allem für Produktrückgaben sowie geringere Verkäufe in den Handel in Brasilien zurückzuführen. Nach Abschluss der Erntesaison zeigten sich im dortigen Markt hohe Warenbestände im Bereich Pflanzenschutz. Verursacht wurden diese durch eine schwächere Nachfrage aufgrund signifikant geringeren Befalls mit Insekten und Pilzen bei gleichzeitig starker Bevorratung durch den Handel. In den übrigen Ländern der Region Lateinamerika erzielten wir in Summe leichte Umsatzzuwächse.

Ergebnis

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Crop Science verringerte sich im 2. Quartal 2017 um 52,2 % auf 317 Mio. € (Vorjahr: 663 Mio. €), insbesondere aufgrund der Situation in Brasilien. Hier verzeichneten wir eine deutliche Ergebnisbelastung von insgesamt 355 Mio. €. Darin enthalten sind Rückstellungen für Produktrückgaben i. H. v. 173 Mio. €, Wertberichtigungen von Forderungen und Vorräten von 53 bzw. 56 Mio. € sowie weitere Effekte von insgesamt 73 Mio. €. Ohne die Berücksichtigung unseres Geschäfts in Brasilien lag das Ergebnis leicht über dem Vorjahresquartal.

Das EBIT ging um 77,1 % auf 117 Mio. € zurück. Hierin enthalten waren Sonderaufwendungen in Höhe von 95 Mio. € (Vorjahr: 30 Mio. €) im Wesentlichen im Zusammenhang mit der vereinbarten Akquisition von Monsanto und der Abwicklung eines Desinvestitionsprojekts.

Sondereinflüsse1 Crop Science

 

 

EBIT
Q2 2016

EBIT
Q2 2017

 

EBIT H1 2016

EBIT H1 2017

 

EBITDA Q2 2016

EBITDA Q2 2017

 

EBITDA H1 2016

EBITDA H1 2017

 

 

in Mio €

in Mio €

 

in Mio €

in Mio €

 

in Mio €

in Mio €

 

in Mio €

in Mio €

1

zur Definition siehe Geschäftsbericht 2016, Kapitel „Alternative Leistungskennzahlen des Bayer-Konzerns“

Restrukturierung

 

−28

−6

 

−28

−22

 

−28

−5

 

−28

−8

Rechtsfälle

 

−2

−2

 

−5

−2

 

−2

−2

 

−5

−2

Akquisitionskosten

 

−47

 

−68

 

−47

 

−68

Desinvestitionen

 

−40

 

−40

 

−30

 

−30

Summe Sondereinflüsse

 

−30

−95

 

−33

−132

 

−30

−84

 

−33

−108

1. Halbjahr 2017

Umsatzerlöse

Im 1. Halbjahr 2017 ging der Umsatz von Crop Science wpb. um 5,4 % auf 5.283 Mio. € zurück. Rückläufig entwickelten sich insbesondere die Fungizid- und Insektizidumsätze aufgrund der bereits erwähnten Anpassungen der Rückstellungen für Produktrückgaben und des schwachen Geschäfts in Brasilien. Bei Seeds und Environmental Science verzeichneten wir hingegen ein Plus. Der starke Geschäftsrückgang in Lateinamerika konnte durch Umsatzanstiege in Nordamerika sowie Europa / Nahost / Afrika nicht kompensiert werden. Asien / Pazifik blieb auf Vorjahresniveau. Ohne die Berücksichtigung von Brasilien erzielten wir insgesamt leichte Umsatzanstiege.

Ergebnis

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Crop Science sank im 1. Halbjahr 2017 um 18,3 % auf 1.432 Mio. € (Vorjahr: 1.752 Mio. €) und wurde signifikant durch die bereits genannten Effekte in Brasilien belastet. Ohne Berücksichtigung von Brasilien lag das Ergebnis über dem Vorjahresniveau.

Das EBIT ging um 25,9 % auf 1.087 Mio. € zurück. Sonderaufwendungen von 132 Mio. € (Vorjahr: 33 Mio. €) belasteten das Ergebnis. Sie standen vor allem im Zusammenhang mit der vereinbarten Akquisition von Monsanto, der Abwicklung eines Desinvestitionsprojektes und Effizienzsteigerungsmaßnahmen.